Sonntag, 24. Juni 2018

Und ich dachte, besser kann es nicht werden - Palace of Silk

Wow ich sitze hier vor meinem Computer und bin sprachlos.


Aber bevor ich beginne, hier die allgemeinen Daten:

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Penhaligon Verlag (29. Mai 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764531975
  • ISBN-13: 978-3764531973


Klappentext:

Die mutige Rea, zuerst Leibwächterin am englischen Königshof, dann heimliche Geliebte des Kronprinzen Robin, ist nach Paris geflüchtet. Dort erhofft sie sich ein neues Leben – insbesondere die Freiheit, andere Menschen ohne Strafe berühren zu dürfen. Denn in Frankreich leben gefürchtete Magdalenen wie Rea ihre Fähigkeiten offen aus. Doch als Ninon, Reas engste Vertraute und Schwester des Roi, ihre Freundin an den Königshof ruft, holt Rea der Fluch ihrer Vergangenheit ein: Niemand Geringeres als Prinz Robin erwartet sie – doch nicht, weil er Rea zurückgewinnen will, sondern weil er um Ninons Hand anhält. Welches Spiel spielt Robin? Und welches Geheimnis verbirgt die unnahbare Madame Hiver, die den französischen König in ihrer Hand hält?


Meine Meinung:

Es gibt kaum einen Autor, der es schafft seinen Charakter auf eine Reise zu schicken, die ihn wachsen lässt, statt ihn verblüht. Oft wird der Leser konfrontiert, dass aus der grauen Maus in Band 1 im Folgeband eine Sexbombe wird, die urplötzlich jeder Txp attraktiv findet. Ich meine Come On. Das ist nicht realistisch.

Christine Lehnen hat das vermieden und das macht mich als Leser unglaublich glücklich und stolz, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Mit jeder Seite wächst Rea, ihre Reise ist wie der rote Faden, die rote Seide, die sich durch die Bücher spannt.
Sie verläuft nicht abrupt und ruckartig, sondern sanft und hat fließende Übergänge.
Rea wächst über sich heraus, aber sie ist noch immer der gleiche Sturkopf aus Band 1 mit Starrsinn, warmherzig zu ihrem Bruder und zu ihren Liebsten und viel mehr ehrlich.
Doch auch sie hat ihre Makel, die sie menschlich machen und viel plastischer. Sie ist verletzbar und angreifbar und kann ihren eigenen Geist nicht immer vor Schmerz schützen, auch wenn sie das gerne tuen würde.

Aber ich bewundere sie dafür, dass sie nach einem verlorenen Kampf ( sinnbildlich ) wieder aufsteht und auf ihren eigen Beine weiterläuft. Sie hat eine innere Stärke und ein Durchhaltevermögen, das beneidenswert ist. Sie ist einer der besten Protagonisten, die ich je kennenlernen durfte und dafür bin ich dankbar.

Danke für Rea Emris, die Feuerschwester.



Die Handlung ist wie in Band 1 geballt und nicht zu unterschätzen. Aber dennoch kann mann sich besinnen und Luft holen, weil jeder Punkt seine eigene Reihenfolge und Ordnung hat. Genau wie im Vorband wird der Leser mit Spannung überschüttet und ich war gefesselt bis zur letzten Seite, bis zum letzten Augenblick.
Das Buch behält seine Fantasy-Elemente bei und immer mehr spielt die Dunkelheit eine Rolle, das Geheimnisvolle und Unwirkliche und Traumata und böse Vorstellungen.
Wir werden wieder überschüttet mit Wendungen, die mir immer wieder den Atem raubten und ich mir die Frage stellte, wie zur Hölle schafft die Autorin das?
Rea befindet sich in diesem Buch in Paris, dem Ort, in dem sie sich zum ersten Mal nicht verstecken muss, aber auch hier spielt Radikalität eine große Rolle ( von beiden Seiten ). Berührungen sind gleichzeitig verpöhnt, aber auch gewollt. Wir habeb das typische System: eine Gruppe ist für die Berührungsfreiheit, die andere strikt dagegen und es kommt zu Ausschreitungen. Das war wieder sehr überzeugend und hielt mich gefangen.

Der Schreibstil ist wieder göttlich. Die Geschichte baut sich auf und ist sehr bildlich. Meine Vorstellungskraft arbeitete auf dem höchsten Niveau. Es gibt keine Flauten, nein alles nimmt geschickt seinen Lauf.

Das Einzige Negative ist vermutlich der Prinz. Er wurde mir in diesem Buch zunehmend unsympathisch. Ich hasse ihn für seine Sprunghaftigkeit. Oft wollte ich ihn anschreien, dass er sich bitte entscheide und festlege, weil es mich um den Verstand brachte, welches Spiel er mit meiner Rea spielt.
Hoffentlich legt sich dieser ätzende Charakterzug in Band 3 wieder.


Fazit:


Ich will will will will unbedingt weiterlesen. Ich kann Band 3, das Finale, das mich hoffentlich wieder vom Hocker reißt, genau jetzt haben.


4,5 von 5 Punkten für einen der besten Folgebände aller Zeiten!




Dienstag, 5. Juni 2018

Das Reich der sieben Hofe - Epischer Dritter Band ?

Heute darf ich euch den dritten Band der Reihe von Sarah J Maas hier auf meinem Blog präsentieren zu dürfen. Aus privaten Gründen - Das Abitur schläft nicht - konnte ich meine Rezension erst heute veröffentlichen.

Ich danke dem DTV-Verlag für das Exemplar ! Dankeschön von ganzem Herzen für die Geduld!



𝓐𝓵𝓵𝓰𝓮𝓶𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓓𝓪𝓽𝓮𝓷 ( 𝓠𝓾𝓮𝓵𝓵𝓮 : 𝓗𝓲𝓮𝓻 )


  • Gebundene Ausgabe: 752 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (9. März 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423762063
  • ISBN-13: 978-3423762069
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: A Court of Wings and Ruin

Amazon


DTV-Verlag

𝓘𝓷𝓱𝓪𝓵𝓽𝓼𝔃𝓾𝓼𝓪𝓶𝓶𝓮𝓷𝓯𝓪𝓼𝓼𝓾𝓷𝓰 ( 𝓠𝓾𝓮𝓵𝓵𝓮 : 𝓗𝓲𝓮𝓻 )



»Ich kenne dich in- und auswendig, Rhys. Und es gibt nichts, was ich nicht an dir liebe – mit jeder Faser meines Seins.«

Feyre hat ihren Seelengefährten gefunden. Doch es ist nicht Tamlin, sondern Rhys. Trotzdem kehrt sie an den Frühlingshof zurück, um mehr über Tamlins Pläne herauszufinden. Er ist auf einen gefährlichen Handel mit dem König von Hybern eingegangen und der will nur eins – Krieg. Feyre lässt sich damit auf ein gefährliches Doppelspiel ein, denn niemand darf von ihrer Verbindung zu Rhys erfahren. Eine Unachtsamkeit würde den sicheren Untergang nicht nur für Feyre, sondern für ganz Prythian bedeuten. Doch wie lange kann sie ihre Absichten geheim halten, wenn es Wesen gibt, die mühelos in Feyres Gedanken eindringen können?


𝓜𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓜𝓮𝓲𝓷𝓾𝓷𝓰:

Ich glaube, dass man mir kaum widersprechen kann, dass das Buch alleine optisch absolut schön ist und sich perfekt in die vorausgegangenen Bände einreiht. Die düstere Stimmung gefällt mir persönlich sehr gut und ich finde, dass sie nicht nur den Inhalt sehr gut widerspiegelt, nein sie passt sich auch der Stimmung an.

Das Buch ist mit seinen stolzen 752 Seiten nicht so schnell zu lesen - denkt man. Falsch gedacht. Das Buch vermittelt Spannung auf höchstem Niveau, so dass es mir nicht leicht gemacht wurde, auch nur Luft zu holen. Die Seiten flogen nur so dahin. Wortwörtlich XD

Die Handlung weist in meinen Augen eine Steigerung zum Vorband und zum ersten Band auf und ich war wieder einmal von den kreativen Ideen der Autorin beeindruckt. Jedes Buch übertrifft sich an Kreativität und genau das fehlt uns heutzutage. Dieser Band bzw diese Reihe ist so gar nicht 0815. Hier erwartet den Leser Abwechslung. 

Die Charaktere sind wieder genial mit ihrer Individualität. Ich bin begeistert, mehr von ihnen im neuen Roman "A court of frost and starlight" zu erfahren, weil viele das Potenzial hätten, dass wir in einem individuellen Roman mehr von ihnen zu lesen bekommen. Sie haben Tiefgang, durch und durch und doch verschweigt die Charaktere nicht die Makel, was mich oft an jetzigen Jugendbüchern, mit scheinbar perfekten Protagonisten, die nebenbei noch unbesiegbar sind, stört. Aber hier ist es realistisch und das beweist auch wieder das unglaubliche Talent der Autorin.  

Ich fand es interessant, Feyres Entscheidungen nachzuvollziehen, vor allem, wenn es für sie einen wichtigen Lebensabschnitt darstellt. Aber neben der Spannung kamen natürlich auch nie die Emotionen und die Erotik zu kurz. Durch ihren grandiosen Schreibstil ist es ihr gelungen, dass all diese Parts genügend Anteil hatten und ich nur noch mehr in Rhys verknallt war. #Fangirlmodus



Allerdings werden wir auch hier nicht verschont und vorsichtig Kopfkinoalarm, der finale Kampf findet statt. Krieg ist ein sehr großer Bestandteil des Buches und viel Spannung kann man hier finden. Wer Angst vor Detailgetreuen Beschreibungen hat, wird hier wohl etwas gefordert. Aber langatmig ist auch hier Fehlanzeige.




Meine Emotionen haben stark gelitten, ich habe geweint, gelacht und wurde vor Erotik ganz rot im Gesicht ;) 

Auch Feyre hat ihre Naivität abgelegt und sich zu einer starken - gut so kennen wir sie ja sowieso schon - reifen jungen Frau entwickelt, die mich mit ihrer Kühnheit immer wieder überraschen konnte. Toller Hauptprotagonist!

Die Reihe ist phänomenal und mit Sicherheit nicht das letzte Buch, das ich von ihr gelesen habe!







Donnerstag, 19. April 2018

Almost a fairytale ( Bd 2 ) - Würdiger Abschluss oder Reinfall? ( Kann Spoiler enthalten )

Hallo meine Lieben!
Ich durfte den zweiten Band von ,,Almost a fairytale" für den Ueberreuter Verlag lesen und möchte mich an dieser Stelle natürlich wieder bedanken!


Allgemeine Angaben:

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Ueberreuter Verlag; Auflage: 1 (16. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764170697
  • ISBN-13: 978-3764170691
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

( Quelle : Amazon )

Amazon

Ueberreuter-Verlag


Ein Jahr ist vergangen, seit die machthungrige Hexe Raikun zur Revolution aufgerufen hat, und die Gesellschaft ist tief gespalten: Der Hass zwischen Menschen und Magischen droht zu eskalieren.

Natalie sucht verbissen nach Raikun, die ihr Leben zu Trümmern zerschlagen und ihren Bruder Liam entführt hat. Ihr einziger Halt in dieser unsicheren Zeit ist Prinz Kilian. Doch auch nach ihm streckt die Hexe bereits ihre Krallen aus …

Das große Finale von »Almost a Fairy Tale«!





~ Cover ~

Auch hier hat mir das Cover wieder sehr gut gefallen. Ich fand es super interessant gestaltet, vor allem hatte ich das Gefühl, dass in diesem Cover das Schloss verfallener gewirkt hat und darum ein dramatischer Effekt auch gleich vom Cover ausgelöst wurde, auch bevor man den Klappentext gelesen hat, hat das Buch eine bestimmte Atmosphäre versprüht, die mich sehr angesprochen hat. Man kann vor dem Schloss, eingehüllt von rotem Rauch, zwei Personen sehen; ich nehme jetzt einfach mal an, dass es hier sich um Natalie und Kilian handelt, aber das kann man jetzt nicht wirklich sagen. Im Hintergrund sieht man wieder die Stadt und auch die hat einen sehr sehr düsteren Look. Das Cover wirkt auf mich zumindest düsterer und heheimnisvoller und vor allem dunkler als Band 1.

~ Charaktere ~

Natalie hat mich auch wieder überrascht. In meinen Augen war sie noch mutiger als sie bereits in Brand 1 war, sehr sehr sehr viel stärkerde. Sie hat innere Stärke bewiesen und auch die Hoffnung nicht aufgegeben, als es eigentlich aussichtslos erschienen ist, hat sie immer gekämpft, nie den Mut verloren und wenn sie ihn verloren hat, hat sie so schnell wieder gefunden, dass ich es nicht geglaubt habe. Sie ist eine unglaublich interessante Protagonistin mit sehr sehr viele Facetten und vor allem ihrerVergangenheit / ihrer Familientragödie spielt eigentlich noch mal in Band 2 eine Rolle. Warum das Ihr Verhalten prägt, möchte ich an dieser Stelle nicht spoilern. Kurz gesagt, hat sie mich beeindruckt, da sie eine sehr große Mentale Stärke bewiesen hat, aber sich auch physisch sehr stark weiter entwickelt hat. Sie war jetzt als noch schlanker, beinahe als dürr beschrieben, war aber trotzdem immer stark und wollte sich wehren, hat gekämpft bis zum letzten Atemzug. Mich hat sie in diesem Buch vollkommen überzeugt. Ich konnte keine Schwächen an Ihr finden und ich bin ein bisschen sentimental, dass ich sie jetzt als Protagonisten wieder hergeben muss.

Kilian war auch wieder sehr sehr interessant dargestellt. Er war ein bisschen negativ belastet, könnte man sagen durch die Handlung der Geschichte, aber auch hier möchte ich nichts spoilern, aber er geht doch durch sehr sehr schwierige Phasen, die seine Beziehung zu Natalie auf eine sehr sehr große Probe stellen. Persönlich fand ihn wieder interessant  und inspirierend, dass seine Liebe zu Natalie alles überwinden kann und jede Grenze und jeden noch so steilen Berg überschreitet. Am Ende siegt die Liebe,  ich glaube so viel kann man sagen und es wäre nicht zu viel gespoilert. Mich hat das Buch allein schon wegen diesen beiden Protagonisten umgehauen.

~ Zum Inhalt ~

Das Buch ist wieder super interessant und t sehr sehr schnell an Fahrt auf, auch wenn ein bisschen Zeit zwischen beiden Bänden vom Erscheinungstermin liegt, konnte sofort in die Geschichte einsteigen und hatte nicht das Gefühl, dass mir irgendwelche Informationen fehlen. Ich finde, die Autorin hat es wieder geschafft, einen sehr spannenden und sehr komplexen Roman, auch hier bezogen auf die Welt, in der wir uns befinden, zu kreieren. Ich fand es ganz schön, dass nicht unbedingt noch mehr Details aus dieser märchenwelt hinzugefügt wurden; es wurde viel ausgeschmückt, viel erklärt, also offene Fragen wurden beantwortet und die Elemente die in Band 1 aufgeführt wurden, hier wieder aufgegriffen und noch erweitert. Noch immer bin ich sehr sehr sentimental, die tischlein deck dich fastfood-kette aufgeben zu müssen, weil sie mir fast ein bisschen ans Herz gewachsen ist, aber ich bin mir sicher dass wir von dieser Autorin allein schon wegen diesem grandiosen Buch noch mehr hören werden.
Das Buch ist unglaublich stark und kann sich absolut auf der Fantasy Ebene behaupten. Ich finde, wir haben ein großartiges Buch vor uns jetzt in den Händen, und ich glaube das es Skeptiker und Menschen, wie ich, die jetzt nicht von der dritten Person überzeugt sind, auch mitreißen kann und fesseln kann denn so war in meinem Fall und das passiert nicht oft.

~ Fazit ~

Da es einfach nichts zu kritisieren gibt, vergebe ich 6/5 Punkten und danke, dass ich dieses Buch lesen durfte !




Montag, 9. April 2018

Coldworth City

Heute möchte ich euch ,,Coldworth City" von Mona Kasten näher bringen.

First of all möchte ich sagen, dass ich die Autorin absolut großartig finde und vor allem ,,Save Me" war ein wahrer Lesegenuss. Weshalb mir dieses Buch allerdings nicht gefallen, erfahrt ihr jetzt.

Allgemeine Angaben:


  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426520419
  • ISBN-13: 978-3426520413

Amazon


Knaur




~KLAPPENTEXT~
 

 Vor drei Jahren täuschte Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, und AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu bringen. Seit ihrer Flucht lebt Raven unerkannt in Coldworth City – bis der verschlossene Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten zu unterrichten. Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, denn schon bald sehen sich Raven und Wade einer Verschwörung gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen kann.

~INHALT~




Die Geschichte beginnt Raven, die wir kennenlernen dürfen, an ihrem Arbeitsplatz. Dort befinden sich schmuddelige seltsame Typen und sie selbst arbeitet in der dreckigen Bar. Raven selbst tritt hier bereits zum ersten Mal als Heldin auf, denn sie möchte die geplanten Verbrechen eben dieser Männer durch ihre Gabe abwenden bzw verhindern. Wir erfahren sofort etwas über sie - sie ist eine Mutantin, die die Möglichkeit hat, Gegenstände und Menschen zu bewegen. Dazu kommt noch, dass sie eine PSI ist und mehrere Gaben verfügt bzw Mutationen in sich trägt. 

Daher rührt auch ihre Wichtigkeit für die AID, eine Forschungsinstitution mit dem Ziel oder der Aufgabe, Mutationen zu beseitigen. Dadurch wollen sie eine gefahrenfreie Welt erreichen. Sie hat deswegen sogar ihren Tod vorgetäuscht, um der Organisation zu entfliehen. Das Buch beschäftigt sich mit ihrer Zeit danach ( den drei Jahren danach ) und ihre Verbindung mit Wade und seiner Organisation.


~MEINE MEINUNG~


Persönlich habe ich mich auf dieses Buch gefreut, da ich wie bereits erwähnt, Mona Kasten als Autorin und ihren Werdegang bewundere. Trotzdem drängten sich mir schnell gemischte Gefühle auf. Das Buchgenre entspricht eigentlich nicht meinem normalen Themengebieten, aber ich war trotzdem sehr interessiert, wie sich das Buch gestalten wird. Der Schreibstil hatte es mir sehr angetan und ich konnte sehr flüssig vorankommen. Auch zum Cover kann ich nicht wirklich etwas schlechtes sagen, da es sehr faszinierend gestaltet ist und den Hauch eines Mystischen verströmt. 


Das Buch war schnell gelesen, aber hat leider keinen positiven Nachklang bei mir hinterlassen. Die Welt, die Mona Kasten erschaffen hat, war mir persönlich zu oberflächlich und es fehlte mir an Plastizität. Zudem war das Buch flüssig, aber keineswegs fesselnd, weil mir ein Spannungsbogen fehlte. Es gab nicht den Nervenkitzel und persönlich denke ich, war alles zu abgekupftert, bekannt und deswegen zu vorhersehbar. 
Es war schlichtweg langweilig und jede Mission verlief ohne Probleme. Um die Situation, in der sich unsere Protagonistin befindet, realistischer zu erleben, wären Probleme einfach als Echtheitsgarant notwendig gewesen. 
Ravens Leben wurde als komplette Tragödie dargestellt, aber sie schien es in meinen Augen zu gut, zu verkraften. Es schien keine Auswirkungen mehr auf ihr Dasein auszuüben und auch das störte mich an der Echtheit. Die Liebesgeschichte war auch nicht überzeugend, war sie in meinen Augen nicht wirklich vorhanden. Sie war platt und erneut ohne jegliche Tiefe. 
Ich hätte mir mehr Tiefe bzw eine größere Fixierung auf die einzelnen  Bestandteile der Geschichte gewünscht, dass mehr auf sie eingegangen worden wäre bzw sie besser ausgearbeitet worden wären.

 ~FAZIT~

Da ich doch sehr viel zu kritisieren hatte, vergebe ich 1,5/5 Punkten. 




Samstag, 7. April 2018

Überraschungshighlight »Palace of Glass«

Rezension Zu : »Palace of Glass«


 Meine Meinung:

 Es war ja ein sehr überraschender guter Lesespaß. Ich hatte auch gar nicht damit gerechnet, dass das Buch absolut großartig sein würde; ist bis jetzt eine der besten Dystopien die ich dieses Jahr gelesen habe und kann das nur unterstreichen und bin mir auch ganz sicher das dieses Buch es in die Jahreshighlights oder mindestens in dir Top 5 schaffen wird.
Es war von allen Facetten überraschend gut. Ich konnte mich persönlich sehr gut in die Welt hinein versetzen, die unsere gute Autoren Christine Lehnen Alias S. E. Bernhard geschaffen hat. Ich fand, dass es sehr detailliert geschrieben war und fand es auch sehr sehr interessant wieder die Aspekte des Denkens und Berührens aufgegriffen wurden und umgesetzt wurden. Meiner Meinung nach hätte man es nicht besser erledigen können.

Die Autorin hat geschafft, ein so schwieriges und komplexes Thema, alsl das Eindringen des Geistes in einen anderen Geist durch die bloße körperliche Berührung sehr real erscheinen zu lassen. Ich hatte das Gefühl, dass diese Fähigkeit wirklich existiert und das Magdalenen sich vor meiner Haustür bewegen könnten, so umwerfend gut hat Christina lehnen dieses Buch verfasst.

Charaktere:

Rae war ein eine überraschend positive Protagonistin. Ich fand sie vom Klappentext her sehr interessant, wusste aber noch nicht so ganz wie ich ihr denn eingestellt sein würde. Ich muss zugeben, dass sie mich eigentlich ein bisschen aus den Socken gehauen hat, weil die Autorin es geschafft hat, dass ich wirklich eine Wandlung erkannt habe. Sie machte eine Entwicklung durch, was persönlich sehr wichtig ist. Sie kam in den Palast und hatte nur noch den Gedanken zu fliehen, hat sich aber schnell mit ihrer Situation arrangiert und dem Prinzen immer mehr Vertrauen geschenkt. Auch das fand ich super detailliert dargestellt und von Empathie geprägt. Ich konnte nachvollziehen wie sich eine persönliche Beziehung zwischen den beiden aufgebaut, was es mir auch sympathischer machte.
Sympathischer wurde sie mir vor allem auch, wie sie sich mit ihrem Bruder  verhielt, der ein  umwerfender Aufpasser war und ihr immer zur Seite stand. Abwechslungsreich gestaltete sich auch ihr Versuch, Winter zu stellen und hinter ihre Identitäten zu kommen und es war sehr interessant wie sich ihr Leben im Palast gestaltete, ihr Kampftraining mit Blank, dem weißen Ritter, nachzuvollziehen, ihre Interaktionen mit Ninon ihrer Freundin, die mir nicht so sehr sympathisch war. Um ganz ehrlich zu sein, konnte ich ihre Handlungen immer nicht so ganz wirklich einschätzen, sie war mir persönlich zu undurchsichtig.


 Dann gibt es noch den Prinz.
Ihn fand ich vin Anfang an sehr interessant als Hauptcharakter, aber ich weiß nicht, ob man ihn als Hauptcharakter sehen kann bzw möchte. Für mich war er ein Hauptharakter, da er doch sehr viel Spielraum des Buches für sich beansprucht hat. Er war bisschen undurchschaubarer, aber ich fand genau das interessant, wie schnell er sich Rae hingegeben hat und ihre Nähe auch genossen hat. Ich fand es sehr spannend wie er sich ihr geöffnet hat und es wirkte, als ob er sich ihr mehr anvertraute, als je einer Frau zuvor. Er war zunächst sehr kühl, aber er hatte schon von Anfang an Interesse an der Protagonistin und ich fand es faszinierend so zu lesen, wie sich aus bereits bestehenden Interesse eine Beziehung aufbaut, weshalb es auch sehr schön war, dass er zum Ende des Buches zugegeben hat, dass er sich definitiv in sie verliebt hat, sie vielleicht sogar schon liebt.

Die Handlung an sich war sehr überzeugend, man hatte den typischen Spannungsbögen und ich war als Leser sehr gefesselt von der Geschichte; ich konnte sie kaum zur Seite legen. Ich wollte dieses Buch so schnell wie möglich lesen und deshalb war es auch wieder so ein Buch, das wie ich finde, Potential hat einen Leser aus einer Leseflaute zu befreien, weil es einfach spammend ist. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und deswegen besteht nun mal der Drang immer weiter zu lesen.

Das Cover finde ich sehr sehr interessant gemacht und muss aber zugeben, dass es anfangs nicht so mein Fall war, da es mir nicht unbedingt sinen Eindruck von der Geschichte vermittelte. Als die Geschichte weiter ihren Lauf nahm, war es dann trotzdem sehr interessant, weil das Rote Wand, das man auf dem Cover sieht, ja doch eine sehr zentrale Rolle in der Geschichte spielt. Was es jetzt genau damit auf sich hat, werde ich jetzt nicht verraten, das sollte jeder selbst herausfinden können.

Mein Fazit zu der ganzen Geschichte ist, dass sie mich absolut vom Hocker gehauen hat.  Es schien zwar ein Gefühlschaos von vorne bis hinten zu sein, aber eine unglaublich interessante Welt wartete auf mich und ich freue mich über galaktisch intergalaktisch überdimensional das ist bereits im Mai weiter geht und ich die Geschichte im Juli dann hoffentlich beenden kann und sagen kann wow die Geschichte hat sich gesteigert von 1 bis Band 3, eine konstante Leistung oder vielleicht sogar besser.
Ich weiß nicht, ob man Band 1 noch toppen kann, aber ich habe vollstes Vertrauen in sie. 

Anschließend gibt es 5 von 5 Punkten von mir, wenn nicht sogar 6 von 5 Punkten, weil es wirklich göttlich war. Ich kann in dem Buch gar nichts aufschwätzen, nicht mal mehr das unscheinbare Cover, weil im Nachhinein hat es einen wirklichen Sinn gehabt und ich muss mir selber mal an die eigene Nase greifen, denn Don't Touch a book by its cover.



 

Mittwoch, 28. Februar 2018

Die fünf Gaben - Rebecca Ross





Dieses Buch war  mein Einstieg in die Welt des Carlsen-Bloggertums ;) und deswegen ein richtiges Highlight für mich. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich freute mich sehr sehr sehr sehr stark auf dieses Buch, das mir eine sehr wundervolle Welt verspricht.

Danke an dieser Stelle noch einmal an die liebe Ramona !

Allgemeine Angaben:

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Carlsen (28. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551583633
  • ISBN-13: 978-3551583635
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

( Quelle : Amazon  )


Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Norden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Lehrer, Master Cartier, Abschied nehmen muss. Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, steht mehr als ihr Glück auf dem Spiel: Mit ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen und somit ihre Vorfahren verraten. Als sie Cartier schließlich wiederbegegnet, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.


( Quelle : Amazon )


Die Welt, in der wir uns befinden, teilt sich in zwei Gebiete, zwei Reiche. Das eine nennt sich Maevana, das im starken Kontrast zu Valenia steht, in dem sich Brienna, unsere Protagonistin, aufhält. Maevana ist verglichen mit Valenia ein Reich, in dem sehr leidenschaftlich gelebt und gehandelt wird, Valenia hingegen ist sehr zurückhaltend, sittsam und elegant und koordiniert.
Wird man berufen, kann man eine von fünf Gaben erlernen aus den Bereichen Malerei, Esprit, Musik, Theater und Wissen.
Brienna war mir von Anfang an sehr sympathisch, weil sie sich zuerst nicht festlegen konnte. Sie wird mit zehn Jahren von ihrem Großvater im Haus Magnalia abgegeben und durchlebt in den darauf folgenden sieben Jahren ein Wechselbad der Gefühle. Sie wird als sechste Arden angenommen, obwohl eigentlich bereits fünf Arden im Haus Magnalia studieren. Sie hat schon damals das Gefühl, ihre Aufnahme würde etwas mit mysteriösen Worten ihres Großvaters zu tun, der die "Chefin" überredet.
Sie erkennt in den darauf folgenden Jahren, dass weder Theater - aufgrund chronischem Lampenfiebers -, Musik, Esprit oder Malerei - aufgrund mangelndes Talents -, nicht ihre Gaben sind und entscheidet sich dann nach vier Jahren wildem Wechseln für die Gabe des Wissens, die Master Cartier unterrichtet, zu dem sie eine sehr enge Verbindung aufbaut.
Die ganze Situation über dauert die Frage nach ihrer Herkunft. Ständig wird ihr erzählt, sie sähe aus wie ihre Mutter, aber über ihren Vater verliert vor allem ihr Großvater kein Wort, selbst wenn sie ihn in Briefen danach ausfragt.
Sie kann aber dennoch einen Gönner für sich gewinnen, genau wie ihre fünf Schwestern.

Die Geschichte beginnt im Haus Magnalia und dem Leser wird von vorne herein an die fünf Gaben herangeführt und ich muss sagen, dass ich sehr gelungen finde, wie die Gaben dargestellt werden, vor allem ersten Teil des Buches. Ich hatte sogar das Gefühl, es würde die Wahrheit gesagt werden, dass tatsächlich die sogenannte Passion benötigt wird, um die Gaben derart ausleben bzw ausführen zu können. Ich fand es auch sehr spannnend, dass sich Brienna derartig von ihren Schwestern unterschied, da sie - wie oben bereits angesprochen - sich erst nach vier Jahren für die Gabe des Wissens entschied und somit nur drei Jahre für das Erlernen des Wissens übrig blieben. Das trennte sie auch von Ciri, ihrer Gabens-Schwester, die mir aber sehr unsympathisch wurde, da sie sehr eifersüchtig reagierte, als sie bemerkte bzw annahm, ihr Master würde Brienna bevorzugen.

Man verlässt jedoch relativ schnell den Ausgangsort der Geschichte, wobei ich sagen muss, dass ich dieser Veränderung positiv aber gleichzeitig auch negativ gegenüber stand. Auf der einen Seite wollte ich die Atmosphäre, die Magnolia umgab, nicht verlassen, aber ich war auch sehr gespannt, mehr von den anderen Teilen der Welt zu erfahren. Vor allem war ich sehr erwartungsvoll mehr von den Maevanern zu erfahren, ihre Perspektive, die so unterschiedlich ist zu der, die wie bisher erkunden konnten. Der Kontrast war in meinen Augen sehr gut herausgearbeitet worden, von dieser Seite kann ich nichts bemängeln.

Ich muss auch weiter positiv anmerken, wie die Vergangenheit behandelt wurde. Sie wurde in Bruchstücken dem Leser zugespielt, nicht in einem Happen. Das hat die Spannung erhalten und mich auch weiter in seinem Bann gefangen gehalten. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es mich sehr stark fesselte.


Brienna ist eine sehr unterhaltsame Protagonistin, die mich faszinierte, vor allem aber mochte ich ihre Beziehung zu Master Cartier ( vor allem am Anfang) , denn sie verband schon immer etwas, besonders ist es am Anfang im gemeinsamen Unterricht zu erkennen, wenn beide sich in Geschichten vertiefen.


Sehr schön ist auch das Material, das dem Leser an die Hand gegeben wird. Man bekommt Familienstammbäume und Personenverzeichnisse, die mir persönlich geholfen haben, Verbindungen zu verstehen, mich zurechtzufinden und den Überblick nicht zu verlieren.
Aber ich habe mich nicht tiefer in sie gestürzt, um nicht schon im Voraus Informationen und Geheimnisse aufzudecken, die ich dann später schon wüsste.
Somit könnte man Briennas Herkunft schon wissen, schon aufdecken, bevor man im Buch davon erfährt. Es nimmt mir zu viel vorweg und ich habe mich davon gezielt ferngehalten. Ich muss sagen, hier hätte ich mir gewünscht, dass der Stammbaum Lücken enthält, damit man nicht schon am Anfang, wenn man sich - falls man sehr Spaß daran haben sollte - in die Stammbäume vertieft.
Dennoch mindert es nicht die Qualität des Buches, das sehr viele spannende Plottwists enthält und ich kann über diesen Aspekt gerade so hinweg blicken.
 Die Liebesgeschichte ist sehr zart und schüchtern, eine nette Abwechslung zu Jugendbüchern, deren kompletter Plot davon abhängt.
Der Schreibstil ist auch sehr angenehm und flüssig, wunderbar und fesselnd. Rebecca Ross hat es mir möglich gemacht, in ihrer Welt zu versinken.


Fazit:

Die Geschichte ist durchweg faszinierend und "catchy" und ich bin derart verliebt in sie. Ich kann sie allen ans Herz legen, die nach einer schönen Welt suchen, in der man mal versinken kann.


Ich vergebe dem Buch 4,5 / 5 Punkten, da mir tatsächlich das zusätzliche Material zu umfangreich war. Aber das liegt natürlich im Auge des Betrachters bzw Lesers ;)







Samstag, 24. Februar 2018

Das göttliche Mädchen

Diese Rezension kommt etwas verspätet, aber ich war in letzter Zeit etwas beschäftigt, also nehmt es mir nicht allzu böse ;)

Heute darf ich euch ,,Das göttliche Mädchen" von Aimee Carter vorstellen. 



Allgemeine Daten:
  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: HarperCollins; Auflage: 1 (13. November 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3959671652
  • ISBN-13: 978-3959671651
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre

(Quelle : Amazon)

Einen schlimmeren Geburtstag hat Kate noch nicht erlebt. Ihre Mutter ist sterbenskrank. Und Kate muss in die Kleinstadt Eden ziehen. Als sie auf der neuen Schule den geheimnisvollen Henry kennenlernt, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen: Denn er ist Hades, der Gott der Unterwelt. Und er macht ihr ein verlockendes Angebot. Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.

 Amazon

Meine Meinung:

Dieses Buch stellt den Auftakt zu einer Trilogie dar, die griechische Mythologie auf eine ganz besondere Weise behandelt. 
Die Thematik des Buches finde ich sehr spannend, da sie, wie bereits erwähnt, griechische Mythologie beinhaltet und vor allem Hades in ein anderes Licht rückt. In ,,Das göttliche Mädchen" ist Hades ein Mann namens Henry, verletzt und tieftraurig, der noch immer seiner Liebe hinterhertrauert und diesen Verlust nicht überwinden kann.
Das Buch ist nicht unbedingt flüssig geschrieben, dennoch fesselt es sehr angenehm und ich hatte Spaß am Lesen. Es gab - meiner Ansicht nach - keine unnötigen Längen, was ein Riesen Pluspunkt ist! Es hält auch einige Überraschungen bereit und war abwechslungsreich. Punkten kann das Buch auch mit dem Fakt, dass es keinen Cliffhanger gibt und man sich entspannt auf die Folgebände freuen kann. Man fühlt sich nicht gezwungen und fordert auch selbst nicht, zu wissen, wie es denn weitergeht.

Die Idee ist sehr faszinierend und auch mit der Umsetzung bin ich zufrieden. Allerdings muss ich anmerken, dass dieses Buch sehr viel durch den Prolog verrät, der von Henry erzählt wird. Den Rest des Buches erfahren wir aus Kates Perspektive.

Mit Kate wurde ich nicht wirklich warm, obwohl sie an sich sehr sympathisch zu sein scheint. Ihrer Mutter gegenüber fällt vor allem die Aufopferbereitschaft aus, aber ich persönlich hatte trotzdem meine Schwierigkeiten. Dennoch ist sie keine schlechte Protagonistin und ich möchte sie nicht durch den Dreck ziehen. 
Mich störte vor allem ihr Verhalten gegenüber Henry, den sie zunächst eher misstrauisch beäugte, dann aber Hals über Kopf zu lieben schien. Das wirkte an den Haaren herbeigezogen und war mir persönlich zu unrealistisch. Aber vermutlich liegt auch das im Auge des Betrachters oder hier des Lesers ;)
Henry ist ein sehr mysteriöser Charakter, der mir allerdings besser gefiel als Kate selbst. Ihn umgibt eine geheimnisvolle Aura, die er bis zum Schluss beibehält, wenngleich er während des Buches dem Leser und Kate mehr Einblick in seinen Zustand darbietet.

Die Nebencharaktere sind wieder facettenreich und haben unterschiedlich wichtige Rollen. Somit möchte ich an dieser Stelle keine Worte über sie verlieren, da sie entweder deutlich angesprochen werden oder aber nur mit einem Wimpernschlag erwähnt werden. 

Die Autorin schreibt sehr angenehm und flüssig und man kann sich aus der eigenen Welt ausklinken, was ich auch indirekt getan habe, denn das Buch erwies sich als durchaus äußerst spannend und zog mich ständig in seinen Bann.

Trotz alledem ist das Buch nicht perfekt, aber vor allem durch Henry konnte ungenutztes Potenzial wieder ausgeglichen. Ich fand ihn sehr ansprechend und wollte mehr von ihm erfahren. Das Buch weißt einen steilen Weg und ich freue mich auf die Folgebände, um zu erfahren, ob denn das volle Potenzial ausgeschöpft wird. Vor allem die mythologische Welt interessiert mich sehr und ich freue mich schon jetzt, wieder hineinzutauchen. 
Die neu hinzugefügten Kurzgeschichten sind sehr aufklären, bezüglich der mythologischen Welt und der Strukturen der Geschichte.  

Fazit : 

Es hat leider nicht zum Highlight gereicht, war aber definitiv ein sehr unterhaltsamer Roman, der mir Freude bereitet hat!