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 ᴡᴇʀʙᴜɴɢ / ʀᴇᴢᴇɴꜱɪᴏɴꜱᴇxᴇᴍᴘʟᴀʀ

Hallo ihr Lieben 🌓🖤

Heute möchte ich mit euch über ein Buch sprechen, auf dass ich mich so sehr in 2026 gefreut habe und unbedingt lesen wollte! Vesselles aus dem Aufbau-Verlag stand schon lange auf meiner Wunschliste, was sowohl dem grandiosen düsteren Cover als auch dem Klappentext geschuldet war. Daher möchte ich mich sehr für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken ! 

Kommen wir kurz einmal Zu den Shortfacts: 

  • Erscheinungsdatum: 13.01.2026
  • Tropes: Chosen One, Enemies to Lovers, Forbidden Love
  • Herausgeber: Rütten & Leonig Berlin Verlag
  • Seitenanzahl: 555 Seiten
  • Erhältlich als Hardcover / Gebundene Ausgabe
  • Preis: 24,00€
  • Thalia 
  • Amazon

Klappentext: 


ᴜᴍ ꜱᴇɪɴᴇ ꜱᴇᴇʟᴇ ᴢᴜ ʀᴇᴛᴛᴇɴ, ᴍᴜꜱꜱ ᴇʀ ɪʜʀᴇ ꜱᴛᴇʜʟᴇɴɴᴜʀ ᴀʟʟᴢᴜ ɢᴜᴛ ᴡᴇɪß ɴɪᴢᴢᴀʀᴀ, ᴡɪᴇ ɢᴇꜰᴀᴇʜʀʟɪᴄʜ ᴇꜱ ɪꜱᴛ, ꜱɪᴄʜ ᴀɴ ɢᴇɪꜱᴛᴇʀ ᴢᴜ ʙɪɴᴅᴇɴ ᴜɴᴅ ꜱɪᴄʜ ɪʜʀᴇ ᴍᴀᴄʜᴛ ᴅᴜʀᴄʜ ᴇɪɴᴇ ᴍᴀɢɪꜱᴄʜᴇ ᴠᴇꜱꜱᴇʟ ᴢᴜ ɴᴜᴛᴢʙᴀʀ ᴢᴜ ᴍᴀᴄʜᴇɴ. ᴅᴏᴄʜ ᴜᴍ ᴅᴀꜱ ɢʀᴀᴜꜱᴀᴍᴇ ᴅᴜᴇʟʟ ᴢᴜ ᴜᴇʙᴇʀʟᴇʙᴇɴ, ᴅᴀꜱ ᴅɪᴇ ᴊᴜɴɢᴇ ᴛʜʀᴏɴꜰᴏʟɢᴇʀɪɴ ᴅᴇꜱ ᴋᴏᴇɴɪɢʀᴇɪᴄʜꜱ ᴢᴀʀʀꜱ ᴠᴏʀ ᴇɪɴᴇʀ ᴇʀᴢᴡᴜɴɢᴇɴᴇɴ ᴇʜᴇ ʀᴇᴛᴛᴇɴ ꜱᴏʟʟ, ʙʟᴇɪʙᴛ ɪʜʀ ᴋᴇɪɴᴇ ᴀɴᴅᴇʀᴇ ᴡᴀʜʟ. ᴀʟꜱᴏ ᴛᴜᴛ ꜱɪᴄʜ ɴɪᴢᴢᴀʀᴀ ᴍɪᴛ ᴅᴀɢᴇɴ ᴢᴜꜱᴀᴍᴍᴇɴ, ᴇɪɴᴇᴍ ᴅᴇᴀᴛʜᴡᴀʟᴋᴇʀ, ᴅᴇʀ ɴɪᴇᴍᴀɴᴅ ɢᴇʀɪɴɢᴇʀᴇꜱ ɪꜱᴛ ᴀʟꜱ ᴅᴇʀ ʀᴇᴄʜᴛᴍᴀᴇßɪɢᴇ ᴛᴏᴛᴇ ᴋᴏᴇɴɪɢ ᴠᴏɴ ᴢᴀʀʀ ᴜɴᴅ ᴡᴀɴᴅᴇʀᴇʀ ᴢᴡɪꜱᴄʜᴇɴ ᴅᴇɴ ᴡᴇʟᴛᴇɴ. ᴅᴇʀ ᴊᴇᴅᴏᴄʜ ʜᴀᴛ ᴇɪɴ ʙᴇꜱᴏɴᴅᴇʀᴇꜱ ɪɴᴛᴇʀᴇꜱꜱᴇ ᴀɴ ɴɪᴢᴢᴀʀᴀ. ᴇʀ ʜᴀᴛ ᴇɪɴᴇɴ ᴘᴀᴋᴛ ᴍɪᴛ ᴅᴇᴍ ɢᴏᴛᴛ ᴅᴇꜱ ᴛᴏᴅᴇꜱ ɢᴇꜱᴄʜʟᴏꜱꜱᴇɴ ᴜɴᴅ ᴍᴜꜱꜱ ɪʜᴍ ɪʜʀᴇ ꜱᴇᴇʟᴇ ᴀᴜꜱʟɪᴇꜰᴇʀɴ. ᴇꜱ ɢɪʙᴛ ɴᴜʀ ᴇɪɴᴇɴ ʜᴀᴋᴇɴ: ɴɪᴢᴢᴀʀᴀ ᴍᴜꜱꜱ ꜱɪᴇ ɪʜᴍ ꜰʀᴇɪᴡɪʟʟɪɢ ɢᴇʙᴇɴ – ᴏᴅᴇʀ ᴅɪᴇ ꜱᴇɪɴᴇ ɪꜱᴛ ꜰᴜᴇʀ ɪᴍᴍᴇʀ ᴠᴇʀʟᴏʀᴇɴ …


Meine Meinung: 


Was war das bitte? Veselles war anders als erwartet.. Aber um es einmal runterzubrechen, mir hat es gut gefallen. Kein absolutes Highlight, aber spannend und überraschend. 


Das Vesselles, die Fessel, die Geister an Menschen bindet, ihnen damit deren Fähigkeiten zur Verfügung stellt, war etwas, was ich so noch nicht gelesen habe. Nizzara, unsere Protagonistin, leidet dabei unter ihrem wahnsinnigen Vater, der von der Dunkelheit befallen und beherrscht wird. Die Art, wie er sie behandelt, verprügelt und demütigt, war erschreckend und brutal. Ich habe mit ihr gelitten und nicht verstanden, wie sie ihn trotzt der Brutalität und Grausamkeiten nicht bis ins kleinste hassen kann. Stattdessen bedauert sie seinen Verfall. 

Wirklich - seine Taten waren äußerst beängstigend und auch detailliert, bestraft er sie für jede Verfehlung, jede Faser Sorge, die sie im Körper trägt. 

Dennoch versucht sie Freundschaften zu pflegen und sich gegen ihn aufzulehnen. Auch wenn er dies mehr schlecht als recht gelingt. Spannend ist dabei, dass die Duellkämpfe, die sich während der Geschichte liefert, spielen für ihren Wunsch, wirkliche Freiheit zu erlangen, eine zentrale Rolle. Durch diese Kämpfe erhofft sie sich, sich von ihrem Vater und der arrangierten Verlobung loszusagen und endlich über ihr Leben selbstständig entscheiden zu können.


Dae, der ihr als Geist begegnet, verfolgt seinen  eigenen Plan. Um sich selbst zu befreien, soll er Nizarras Seele stehlen, die sie im aber freiwillig geben muss. Zwischen beiden entspinnt sich eine Anziehung und eine Menge an Emotionen, ein wirkliches Slow Burn und Enemies to Lovers, denn gerade für Dagen steht als Geist viel auf dem Spiel. Seine Gefühle könnten sein Urteilsvermögen und damit seine Chance, sich von Nil, dem Gott des Todes, loszusagen, trüben. 


Die Anziehung zwischen den Beiden entwickelt sich langsam aber stetig, aber genau im richtigen Tempo, dass gerade das Enemies to Lovers Trope für mich richtig und ehrlich umgesetzt wurde. Zunächst lernen wir Dae als dunklen Shadow-Daddy kennen, aber im Laufe der Handlung zeigt auch er sich von seiner verletzlichen und fühlenden Seite. 


Diese ganze Dynamik hat Vesselles besonders gemacht. Die kalte und düstere Atmosphäre gepaart mit diversen Machtspielen war wirklich einzigartig und erschreckend. 


Was ich aber dennoch erwähnen möchte, mir hat leider das Worldbuilding gefehlt. Die Geschichte spielt beinahe nur in den Mauern des Zarrs und ich glaube, das hat mich doch maßgeblicher gestört, als gedacht. Gerade das hätte das Buch für mich noch abgerundet und hätte ein harmonisches Gesamtbild entstehen lassen - so haben mir oft Hintergrundinformationen gefehlt, was mir oft Fragen im Kopf aufwarf. 


Dadurch hat die Geschichte an Greifbarkeit und Tiefe eingebüßt und ich hatte Schwierigkeiten, wirklich einzufinden. So bleib die Welt für mich zu sehr im Dunkeln und ich konnte nicht so teilhaben und es mir vorstellen, wie ich es mir gewünscht hatte. 


Absolut positiv war aber der Schreibstil, der sehr flüssig und angenehm war, was es mir erlaubte, die Geschichte wegzuinhalieren und zu verschlingen. Ach hat es mir gefallen, die Handlung aus beiden Perspektiven zu erleben - so fühlte ich mich wirklich verbundener mit den Charakteren! 


Hier wünsche ich mir wirklich, dass das Potenzial im Folgeband ausgeschöpft wird und noch offene Fragen geklärt werden. 







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